Projekt Beschreibung

Projektübersicht

Tangulbei liegt im Norden Kenias nördlich Stadt Nakuru im Distrikt East-Pokot. Wie der Name bereits zeigt, leben hier hauptsächlich Menschen der Volksgruppe der Pokot. Das Leben in dieser Gegend ist geprägt von Armut, Dürren und wenigen natürlichen Ressourcen. Aufgrund der Naturkatastrophen sind viele Familien in der Gegend von Tangulbei angesiedelt. Folgen sind Überweidung, Erosion und Armut.

Unsere Partner vor Ort sind Fr. Fred, Fr. Maxwell und Fr. Fred, die die Spiritaner Missionsstation leiten. Fr. Fred lebt dabei bereits seit acht Jahren in Tangulbei. Das Hauptanliegen dieser Männer und gleichzeitig der Schwerpunkt ihrer Arbeit ist es den Menschen beizustehen, die in äußerst prekären Situationen leben. Menschen, die keine großen Herden besitzen, die für Wasser weit laufen müssen, die keinen Zugang zu einer medizinischen Versorgung haben oder sich keine Bildung leisten können.

Zu ihrer pastoralen Arbeit gehören zusätzlich die Leitung einer Krankenstation und einer Schule mit Schlafräumen. Sie fördern Programme wie Food for work, Schulspeizung, Beihilfen für Schulgeld, Ausbau der Schule, mobile clinic und Brunnen-Programme. In den letzten Jahren konnten sie ein Wasser-Bohrloch errichten, was mit Hilfe einer Solarstation die Versorgung von Tangulbei mit Wasser ermöglicht. Die Pfarrei ist auch bei Frieden stiftenden Maßnahmen in der von Überfällen geplagten Gegend mit eingebunden. Auch der Aufbau und Begleitung von kleinen christlichen Gemeinschaften macht gute Fortschritte.

Zu Tangulbei besteht seit Gründung des Vereins eine besondere Beziehung. Sebastian Schäfer hat hier seine Mission auf Zeit verbracht. Nach seinem Tod und die seines Vaters wurde hier ein Klassenzimmer in ihren Namen errichtet. Seit Beginn besteht ein enger Austausch auf Augenhöhe. Seit 2018 hat die Begegnung „Tukutane in Kenia“ hier auch ein Zuhause gefunden. Von Anfang an wurden wir hier mit offenen Armen empfangen und die Ziele Austausch, Begegnung und interkultureller Dialog auf Augenhöhe wurden hier übernommen und gelebt.

Ziele

  • Schulbildung/Weiterbildung
  • Friedensstiftung
  • Ernährungsprogramme
  • Pastorale Arbeit
  • medizinische Versorgung

Rückblick

  • Unsere Zusammenarbeit mit diesem Projekt besteht seit Vereinsgründung.
  • Wir haben ein Klassenzimmer im Namen von Sebastian und Werner Schäfer gebaut.
  • Wir haben die Mission finanziell dabei unterstützt, einen neuen Schlafsaal zu bauen.
  • 2017 gab es aufgrund der Wahlen und der Trockenheit viele Unruhen. Aus diesem Grund haben wir zu einem Spendenaufruf gestartet um die Mission im Rahmen von Soforthilfen zu unterstützen.
  • 2018 und 2019 sowie dieses Jahr finde die Begegnun in Tangulbei statt.